My two cents on apple’s tablet

31. Januar 2010

[de]

Eine Zusammenfassung meiner Gedanken zu Apples iPad

[en]

I spent most of this sunday thinking about mobile computing, where it is right now and what may happen.

Around 2002 I first became interested in the whole mobile computing idea. My favourite mind game for that topic is a “city walk”, an application in tourism. You visit another place and want to learn about how it came to where/how it is today. So, for my hometown, you could think of a tour with lots of pictures from Deutsche Fotothek (would be very interesting to see this and the present place), maybe an audio guide as well. Current mobile technology back in 2002 was the Sharp Zaurus, the iPaq and similar pda’s.

So, what if you could have something that is able to display photos (or even videos), that knows where it is, where it points and has access to storage media (internal or via some wireless network)? That was what I thought about eight years ago. That was two years after the EUR 50bn 3G auction in Germany (EUR 600 per resident!) and two years before an actual 3g phone hit the local market.

Fast forward 8 years. We have (or are promised) a device that has a usable (multi)touch screen, decent performance, wireless+3g networking, (a)gps, a compass, accelerometers, access to peripherals (via bluetooth) and some reasonable storage. The platform even has a working developer ecosystem, very good user interface standards, and a software distribution channel.

And that thing even has a large enough screen to make it possible to implement that idea, without having to design any custom hardware at all. Yes, it is pricey. Yes, I think the price will come down at some point. No, it won’t be soon, assuming the competition remains that bad.

Competition: That would be Microsoft and the various hardware vendors out there. They do not have anything comparable to the apple tablet. Even if there was some comparable hardware, the lack of a decent software platform to base it on would be a showstopper. Windows on a tablet for grandpa? Linux on a tablet for grandpa?

Sidenote: I think this grandpa idea should not be underestimated. Something larger than a flimsy iphone that comes with “built in internet” and is actually usable by that generation? Just check the prices for picture frames with wireless access and no touch. See?

Then we have the small/internet tablet market, like the the Nokia N900. Look at this screenshot. Need I say more? I do not want to bash open source here. Ever tried getting (or even purchasing) some software for your N-Series phone? Oh wait, this is turning into a phone rant now.

So yeah. The iPad will kick ass. Will I buy one? Probably not this year. But I guess I will replace my old N73 with something that seems to have a future in the market, broad developer support and great usability.

I wrote this with reasonable distance from the reality distortion field. I did not watch any keynotes and tried to avoid most of the media coverage out there. Oh, and if you look into the archives, you’ll find my november 2007 rant about the iphone (in German).

The 2000s

19. Januar 2010

[de]

Mein erster Post seit über einem Jahr, und dann auch noch auf Englisch? Oh Gott! Ein Versuch, Musik der Nullziger auszuwählen. Naja, seht selbst.

[en]

I did a little review of the decade. I checked my iTunes library for most played songs (this count is biased towards 2007 onwards, so it was just a minor guideline), read a couple of other decade reviews for inspiration — it’s been a long time since 2000 — and made up my mind on what should be included in here and what not. Rough guideline: Song has to be in my archives and released in the given decade. The years do not necessarily match the release dates of the songs. So here we go. Have your flashblocker ready. Lots of youtube content ahead.

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Feeds

19. Dezember 2008

[en]

A Post explaining the advantages of (RSS) Feeds.

[de]

Puhh, ein großer Brocken über den ich schon seit Ewigkeiten was schreiben will. Das hier ist nur der erste Teil einer kleinen Serie.

Das Blog hier existiert schon seit 5 Jahren, was in etwa auch die Zeitspanne ist, in der ich Feeds aktiv nutze. Es gibt in meinem Freundeskreis immer noch einige Leute, die keinen blassen Schimmer davon haben (ich laufe nicht den ganzen Tag durch die Gegend und versuche jeden von meinem Glauben zu überzeugen). Wenn die Serie fertig ist, kann ich notfalls hierauf verweisen und die Sache als abgehakt betrachten.

Achtung: Es folgt eine Einleitung, was denn dieses Feed-Zeugs ist. Ich versuche darzulegen, wo das Problem liegt und wie es gelöst wird. Kenner mögen bitte diesen trivialen Kram verzeihen.

Wenn ich mich morgens an den Rechner setze, wird natürlich erstmal nach der Email geschaut. Dort finden sich 3 Mails mit den neuesten KettenbriefenKatzenfotos, Youtube Videos von irgendwelchen Kumpels. Im Instant Messenger habe ich auch eine Flut von den Dingern. Als nächstes wird geguggt, was sich beim StasiVZ, bei Facebook, bei Flickr und auf den zwei Dutzend anderen Seiten getan hat, wo sich eine mir bekannte “Community” einfindet. Habe ich die Muse, surfe ich mal auf den Websites von den Kumpels und Kumpelinen herum — mal schaun ob sich da was neues getan hat. Dann gibt es noch die 5 Newssites, also die Tagesschau und ein paar Techniknews, wo ich nach dem rechten schaue.

Boah. Das ist doch verdammt viel Holz. Hast du denn kein Leben?

Doch. Der Computer erledigt für mich diesen ganzen komplizierten Kram — besucht die verschiedenen Websites, vergleicht was dort das letzte mal stand, jetzt dort steht und wirft mir eine Liste vor die Nase, die in etwa lautet:

Ich habe auf den Websites, die ich für dich “Überwachen” soll, 23 neue Dinge gefunden; hier sind sie.

sauber aufgelistet.

Ich brauche mich also eben nicht mehr aktiv kümmern, mir die Neuigkeiten mühselig zusammensuchen sondern der Kram “fliegt mir zu”.

Technisch wird (ich möchte hier nicht in die Details gehen) das ganze mit sogenannten Feeds erledigt. Mit deren Hilfe können die rohen Informationen auf einer Website ohne den ganzen bunten Layout-Kram, ohne die vielen Navigationslinks, meisstens ohne den ganzen Werbekram maschinenlesbar abgerufen werden. Wenn man sich auf einer Website befindet, die einen solchen Feed anbietet, wird dies vom Browser durch ein kleines Symbol RSS Symbol (oft orange, manchmal auch blau) angezeigt. Da kann man drauf klicken.

Es existieren Programme, die nun das Einsammeln der vielen Feeds übernehmen. Mein Tipp ist hier der Google Reader. Kleiner Hinweis an die Leute, die Angst haben dass Google nun wüsste was man so liest: Habt ihr Google Analytics schon geblockt? Nein? Gut. Dann braucht ihr euch keine Sorgen machen, denn: Google kennt euch schon und lacht sich tot. Auch wenn ihr Google.com meidet wie der Teufel das Weihwasser.

Wer einen Mac sein eigen nennt, kann alternativ auch NetNewsWire verwenden.

So, nun habe ich einen Hammer, wo sind die Nägel?

Gut. Dann abonniert zunächst mal das Blog hier. Dann wollt ihr vielleicht mal die Websites der Bekannt- und Verwandtschaft mal so abgrasen ob das Symbol da auch auftaucht. Die wissen meisstenteils selbst gar nicht dass sie sowas (Feeds) haben. Mal bei flickr oder picasa Bilder hochgeladen? Die haben auch Feeds für jeden Account, für Alben et cetera. Vielleicht noch bei der Tagesschau vorbei? Oder beim Spiegel? (sorry, bin heut faul beim verlinken).

Wir lernen? Ich kann einen Haufen Kram ohne herumstolpern auf zig Websites verfolgen. Was geht nicht? StudiVZ beispielsweise. Warum? Walled garden. Die bieten derlei Kram nicht an. Kram wäre hier Beispielsweise: Welche Bilder haben meine Leute neu hochgeladen? Wo haben sich Details bei meinen Kontakten geändert? et cetera. Auch Facebook hat mit dieser Art Export so seine Probleme. Ich bin daher kein Freund dieser Dienste, machen sie mir es doch allzu schwer dort auf dem Laufenden zu bleiben.

Nächste Teile der Serie:

Ich habe im Google Reader derzeit 112 Feeds abonniert.

[Update 19.01.2010] Es wird in naher Zukunft keine Fortsetzung dieser Reihe geben. Daß FriendFeed toll ist, hat sich auch Facebook gedacht und 2009 den Laden aufgekauft. Feeds haben sich überall im Web etabliert. Ich predige hier eh nur zum Chor.

Ahoi, DVD

13. Juli 2008

[en]

In 2007 and 2008 I rented movies via Amazon. This post explains why I stopped doing that and why I switched back to t*rrents. Reason: Content Protection. Repeat after me: DRM IS BAD FOR THE CUSTOMER.

[de]

Ich habe in den letzten 12 Monaten ein Verleihkonto bei Amazon gehabt und mir in dem Zusammenhang natürlich Filme ausgeliehen. Ob ich die dann auch ansehen konnte, steht auf einem anderen Blatt. Man kann das UN-DVD oder “Kopierschutz” nennen. Ich nenne es Abspielschutz. Ich war nun bei mehreren Filmen nicht in der Lage, diese mit meiner Technik zum laufen zu bekommen. Mit vielen Titeln ging irgend eine der folgenden Varianten:

  • Direktes Abspielen unter Linux (mplayer, vlc und nach bedarf also mit dvdcss). Ist ja durch libdvdcss schon halblegal
  • Abspielen auf dem Macbook mit dem Standard-DVD-Player von MacOS. Das Laufwerk im Macbook hat zum Glück ein paar mehr Filme vertragen als der NEC-Brenner im PC. Wenn ich die Nerven hatte, hab’ ich mir auch mit dem Macbook und dd ein Image gezogen um es dann unter Linux anzuschauen (hey, das teure 5.1 Dolby Digital Soundsystem hab ich mir doch nicht aus Spass gekauft)
  • Falls beides nicht klappt: Versuch mit ddrescue an die Daten zu kommen
  • Einmal hatte ich auch Windows gestartet und mit irgendeinem Tool (Alcohol 120?) was abspielbares von einer DVD zu bekommen

Jedenfalls – mein ursprüngliches Ziel — nämlich: “wenn ich einen Film entdecke, ab auf die Verleihliste und immer wenn ich Bock/Zeit habe mal nen Film reinlegen” funktioniert so nicht. Ich habe wirklich keinen Bock nach einem langen Arbeitstag noch am Rechner rumzufrickeln und eine DVD zum Abspielen zu bewegen. Eben habe ich das Verleihkonto gekündigt. Das waren etwa 9 Euro die pro Monat an Amazon gingen. Und es gab auch ein paar Monate, da lag die DVD nur herum und Amazon musste praktisch keine Leistung erbringen. Der Kündigungsgrund war leider keiner der Auswählbaren und einen Freitext gibts natürlich auch nicht.

Soviel zu meinem Versuch, für den Content “anständig” zu bezahlen und im Gegenzug Inhalte von anständiger Qualität zu bekommen.

Wenn ich jetzt etwas sehen will, werde ich mich ohne schlechtes Gewissen an die Bucht in Schweden wenden und den Content von dort Beziehen. Wenigstens kümmern sich Releasegroups auch darum, dass die Sachen abspielbar sind. Der Workflow ist der Verleih-DVD nicht unähnlich:

  • Idee: Film X könnte toll sein
  • T*rrent in den Client
  • spätestens 3 Tage später ist der Film da.

Vorteile bei der Methode:

  • der Inhalt ist abspielbar (beinhaltet also eben keinen Abspielschutz, Kopierschutz oder anderen Humbug)
  • beim Abspielen werde ich nicht als Raubkopierer beschimpft

Die Logik entzieht sich mir nach-wie-vor: zahlende Kundschaft wie Feinde behandeln? Kann ich mir nicht leisten. Ich komme mir immer dumm vor wenn, nach 5 Minuten irgendwelcher Previews (nicht überspringbar), ich noch irgendeinen dämlichen Anti-Raubkopierer-Spot (nicht überspringbar) ertragen muss und dafür noch bezahlt zu haben. Das gilt analog natürlich auch für Kino (mehr Bezahlen, mehr Mist ertragen, mehr Dummvorkommen).

Weiter im Text. Daß ich von dem Material aus der Bucht dann natürlich eine Kopie behalten kann ist zwar nett, aber kein Must-Have. Sehr selten schaue ich mir irgendwas mehrfach an. Must-Have ist:

  • Spielt tadellos ab
  • Qualität der DVD ebenbürtig oder nur wenig darunter

Wenn man mit den Kriterien bei den Anbietern ein wenig “shoppen” geht sieht man das es “da draussen” keine Alternativen zur schwedischen Bucht gibt.

  • Streaming aller art und couleur spielt nicht tadellos ab
  • jegliche Lösung die nicht mit freier Software funktioniert spielt nicht tadellos ab

Zeigt mir jemand ein passendes Angebot?

Windows XP mit eingeschränkten Benutzerrechten

2. Juni 2008

Es ist eine qual. Zum glück hab ich auf meinen Rechnern ein vernünftiges System. Jedenfalls hab ich heute das lustige MS-Access-Frontend “Winoffice Pro” ohne Adminrechte zum laufen gebracht. Der Hersteller hat zu dem Thema — nur für Vista-Rechner — die “Lösung”, dort in den Berechtigungen dem Programm permanent Administratorrechte einzugestehen. Mach das mal mit WinXP. No Way. Zumindest habe ich nix gefunden was einem sudo $PROGRAMM ohne Passwortabfrage entspricht (linux: ein Eintrag in /etc/sudoers, erledigt).

Jedenfalls bin ich über das Tool cacls gestolpert, womit man die ACL von Verzeichnissen und Dateien bearbeiten kann. Fix mal die Permissions fuer den Ordner C:\WOPRO auf Benutzer:F gesetzt und schon kann der seine Datenbank schreiben und was-weis-ich noch in dem Verzeichnis machen. Das Programm startet jedenfalls erstmal ohne Fehlermeldung, mal sehn ob der Endbenutzer noch ein paar Fehler findet. Ich kann mir vorstellen dass beim Drucken evtl noch Probleme auftreten könnten. Nunja.

Der Hersteller bietet das Programm in der Form immer noch an, rät’ aber von einer Installation unter Vista ab. Für XP und 2000 wird das Programm angeboten, ohne Hinweis auf die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten.

Sollte mich also (unabhängig von dieser Software hier) jemand nach irgendwelchen Empfehlungen im Softwarebereich fragen: Nur Software verwenden, die einwandfrei mit Eingeschränkten Benutzerkonten läuft. Unter Mac OS X und Linux ist das die Regel, unter Windows gibt es nach fast acht Jahren Windows XP (nutzbarer NT Kernel mit anständigen Treibern) in der Richtung immer noch viel zu tun. Und die ganzen Flickschusterer schimpfen auf Vista, weil dort deren Frickelware nicht läuft. Dabei liegt es doch eher an der kaputten Software die längst gefixt sein könnte (Microsoft hat gute Doku und mindestens seit XP auch entsprechende Best Practices).

Ach Mensch. Einmal mit Profis arbyten.

Neue Software auf den Fahrkartenautomaten der Bahn

13. Dezember 2007

Da ich mindestens zwei Mal pro Woche die Automaten der Bahn nutze, faellt das schon auf:

  • altes Schema Expresskauf (aus dem Kopf):

    • Zielbahnhof auswaehlen
    • Anzeige der Verbindungen / Verbindungswahl (wart)
    • Nachfrage ob BC50/BC25/ohne
    • da ich BC50 fahre: nachfrage, ob die BC 1. oder 2. Klasse abdeckt.
    • bei Fahrt nach Dresden: nachfrage, ob City-Ticket gewuenscht
    • nochmal anzeige der gewaehlten Optionen und weiterklicken zum “Bezahlfenster”
    • Zahlungsabwicklung
  • neues Schema Expresskauf:

    • Zielbahnhof auswaehlen
    • Nachfrage, welcher Zugtyp gewuenscht (nur Regio, mit Intercity, mit ICE)
    • wir haben einen Dialog, an dem bereits die Zahlungsabwicklung moeglich ist. Hier klicke ich auf BC50, um meinen Rabatt geltend zu machen.
    • Zahlungsabwicklung

Fein, dass sich auch die Bahn um etwas Usability bemueht :)

Allerdings kann ich auch wieder meckern: Der bloede Automat muesste wissen, dass es auf der gewaehlten Strecke keine “besseren” Verbindungen als die des Regionalverkehrs gibt (der Intercity wurde beim letzten Fahrplanwechsel eingestampft). Der Automat gaukelt mir vor, ich haette eine Wahl. Diese Wahl existiert auf der Strecke Dresden-Freiberg einfach nicht (Ha! Mit dem ICE von DD nach L und dann ueber C nach FG? LACH!). Jeder der die Strecke faehrt muss dort sinnloserweise einen Dialog beantworten, obwohl schon durch Auswahl des Zieles der Zugtyp hinreichend eingeschraenkt wurde. Naja.

Vorratsdatenspeicherung

10. November 2007

Hier gibts die Liste mit den Stimmen zur Verabschiedung der Neuregelung der Telekommunikationsueberwachung

Hier eine Zusammenfassung der Befürworter des Gesetzes aus meinem Wahlkreis (160) und dessen Listen (Sachsen):

  • Andreas Lämmel (Direktkanditat, CDU)
  • Rolf Schwanitz (SPD)
  • Dr. Marlies Volkmer (SPD)
  • Andreas Weigel (SPD)
  • Simone Violka (SPD)

Entgegen der Fraktionslinie stimmte Wolfang Gunkel gegen den Gesetzentwurf. Er hat dazu auch Stellung bezogen.

Die Linke, ebenso FDP und Bündnis`90/Die Grünen haben den Gesetzentwurf geschlossen abgelehnt.

iphone. lol.

8. November 2007

[en]

Me ranting about the iPhone. Complaints: Lack of java and tethering.

[de]

Ich bin zwar ein mac-user und hab’ auch einen ipod — also meine apple-toleranz ist ja schon vorhanden — aber mit dem iphone komm’ ich nicht mit.

Das Ding kann man nichtmal offiziell als modem via bluetooth verwenden. Wtf? Das hab ich ja schon mit meinem s55 gemacht — und mit dem uralt s25 von anno 2000 ging das bestimmt auch (ueber serielles kabel natuerlich). Java/J2ME? Scheinbar auch nicht. Hallo? Was fuer ein Witz. Was soll ich denn damit machen?

Ich denke nicht, dass z.B. die Bahn anfaengt, extra eine iPhone-Applikation zu entwickeln (der DB Railnavigator ist zwar nicht das schnellste Stueck Software aber es laeuft quasi ueberall und ist sehr brauchbar). Wird es ein TomTom fuers iPhone geben? Warum sollte ich Unsummen an Apple/T-Mobile rauswerfen um in eine solche Inselloesung einzusteigen?

Bin’ ich froh dass ich schon ein vernuenftiges Telefon hab.

Spass mit der Bahn

12. Oktober 2007

Heut um kurz nach 7 in DD am Hauptbahnhof gewesen. Lt Online-Abfahrtsplan 19:13 RE nach Zwickau “pünktlich”. Vor Ort: Abfahrtstafel abgeschalten, so gut wie kein Zug da. Nagut, jedenfalls kurz zum Schalter, dort mit in die Liste fürs Taxi eintragen lassen und kurz vor Acht dann im Taxi nach FG gesessen. 20:40 dann in Freiberg angekommen. Nur ne knappe Stunde Verspätung. Geht doch noch.

ext3 spaesse

12. Oktober 2007

Wenn man in einem ext3-Dateisystem zu grosse Verzeichnisse bekommt, dann wird es auf jeden fall lustig. Beispiel?

drwxrwxrwx   2 martin martin  16M 10. Okt 20:21 blub/

ein Listing dauert:

$ ls -1 blub|wc -l
251144
3,19s user 2,94s system 0% cpu 1:16:40,47 total, running ls -F --color=auto -1 blub
0,02s user 0,01s system 0% cpu 1:16:40,47 total, running wc -l

Jep, eine geschlagene Stunde. Auf eine System das ansonsten eine Last von 0.2 hat. Irgendwie ungesund. Platten sind io laut smartctl und tests. Es liegt übrigens auch nicht an fehlenden directory indizes, die sind bei CentOs 5.x per default an:

# tune2fs -l /dev/md1|grep index
Filesystem features:      has_journal ext_attr resize_inode dir_index filetype needs_recovery sparse_super large_file

Also was tun? Verzeichnisse mit weniger Einträgen, dafür mehr Verzeichnisse. Was dort zu beachten ist: Die Verzeichniseinträge “schrumpfen” nicht automatisch. Dieses 16M Monster braucht weiterhin 16M und das Listing wird – bis auf eventuelles Caching – nicht schneller, auch wenn dort nur noch 256 Einträge drin sind. Hier heisst es: rmdir und mkdir.

Ich mach’ mich jetzt mal daran, ein Script zu schreiben, welches für knapp 3 Millionen Dateien ein neues Zuhause findet.

Photoblog

4. September 2007

vor einiger Zeit hab’ ich angefangen ein Photoblog zu betreiben. Ziel war, ein Bild pro Tag reinzustellen. Das ist — nunja — nicht gelungen. Trotzdem wird es weitergefuehrt mi dem Ziel, sooft wie moeglich da irgendwas reinzustellen. Nun, jetzt hab’ ich das hier auch mal verlinkt, vielleicht interessierts ja jemanden.

winmail.dat / tnef

14. August 2007

Eine winzigweiche Seuche des Internets. Mittlerweile gibts eine Thunderbird-Extension. Am besten ist natuerlich nach-wie-vor, das Uebel an der Wurzel zu bekaempfen

m-pathy ist draussen

28. Juni 2007

nach monaten entwicklungszeit ist nun das produkt, an dem ich in letzter zeit bei seto mitgearbeitet habe, released. beta natuerlich und mit runden ecken. mal sehen wie sich das nun in naechster zeit weiterentwickelt. gleichzeitig wurde auch das firmenblog aus der taufe gehoben. mustread[tm].

m-pathy. guckst du hier.

endlich mal was fertig :)

31/01/2007

31. Januar 2007

31/01/2007
Originally uploaded by Martin Ringehahn.


Baltikum-Urlaub 2006

30. Januar 2007

Ich hab mir nun endlich mal die Zeit genommen, die Panoramas von damals zu stitchen. Besser gesagt hat den Großteil eine schicke Software erledigt, die ich mir zu diesem Zweck zugelegt hab. Mit dabei ist unter anderem ein 37 Bilder fassendes Panorama von Riga. Wieder ein Todo erledigt.

Alle reden übers Wetter

24. Januar 2007

Alle reden übers Wetter
Originally uploaded by Martin Ringehahn.

nur nicht die Bahn. Über eine Stunde gewartet um dann von einem Bummelzug mitgenommen zu werden

birnen beim elektroladen

19. Dezember 2006

ipod nano mit fehlerhafter betitelung "appel"

gestern im condrad dresden gefunden.

Abmahnung, die n-te

15. Dezember 2006

Diesmal hat es das Saftblog getroffen. Gegenstand sind zwei Artikel im Weblog – dort die Verwendung geschuetzter Bilder und Worte, die wohl auch/und/oder durch OlympSchG (was selber ziemlich bescheuert ist) beschraenkt sind. Toll nur dass da gleich wieder die Abmahnkeule rausgeholt wird. Das sind bei einem Streitwert von den angegebenen 150000Eu gleich mal -netto- 2000Eu RA-Kosten, zahlbar vom Blogbetreiber. Gegen sowas kann man sich nichtmal versichern, eine Rechtsschutz greift dort nicht.

Die deutsche Rechtssprechung ist kaputt.

Derweil telefoniert das marketing-blog dem Abmahner hinterher um evtl einen Auftrag zu bekommen. Der scheint erteilt, indem dann eine Erklaerung des DOSB veroeffentlicht wird. Der letzte Satz

So, und jetzt rufe ich Frau Walther an und sage Ihr dies alles selbst. Denn so toll Bloggen auch ist – manchmal ist der direkte Weg der Bessere.

Tja, der DOSB hat ja leider kein Blog, allerdings scheinbar ein Telefon. Das haette man natuerlich auch in die Hand nehmen koennen bevor man derart daemliche Abmahn-Aktionen startet. Trotzdem. Die deutsche Rechtssprechung ist kaputt.

neues Spielzeug

25. November 2006

[en]

Me being excited about my new Nokia phone. It even runs ssh, videos and more :)

[de]

und es kann sogar ssh :)

nokia n73 mit putty fuer symbian

[update] nun, auf Nachfrage – es ist ein Nokia N73 (steht btw auch in den alt-Tags des ersten Bildes) mit UMTS, Symbian S60 3rd Edition. Aufloesung der integrierten Cam: 2048×1536, also etwa 3 Megapixel. Carl Zeiss Objektiv mit Autofokus.

nette Spielereien, die man damit anstellen kann:

Die Cam ist ziemlich gut, fuer eine Handycam – eine der besten die es zur Zeit in Mobiltelefonen gibt (die vom K800 soll wohl bei weniger Licht noch ein Stueck besser performen)

Mit Python kann man relativ Zuegig eigene Applikationen entwickeln, die alle wichtigen Komponenten des Telefons nutzen. Think of java ohne Compilevorgang, denn den Zwischenschritt ueber Bytecode machen ja bekanntlich beide.

Der Real Player kann zum glueck nicht nur irgendwelchen shitty h.263-3gp oder .rm Streams/Files, sondern auch handfestes mpeg4 und h.264. Somit steht entspanntem Videoguggen z.b. in der Bahn nichts im Wege.

Fuer die ersten Spielereien hab’ ich mir noch eine Datenoption bei meinem Mobilfunker aktiviert, denn ohne die wird man da noch extremer abgezockt. 10Eu per Monat fuer 30Mb zu 100kb-Bloecken ist zwar auch Abzocke aber immer noch besser als 1Mb fuer knapp 10Eu.

Akkuleistung scheint ganz Ok zu sein, etwa 1h Video guggen und 1h Radio hoeren bringt einen vollen Akku auf 2/3 runter. Mal sehn, was ich da in ein paar Wochen hab, wenn die anfaengliche herumspielerei vorbei ist.

schlammpfad

15. November 2006

Mein Weg zur Uni ist zumindest keiner mehr. Der Trampelpfad ueber den Messeplatz scheint nun ein offizieller Weg geworden zu sein. Na mal sehn wie’s da im Winter mit der Beraeumung aussieht.

asphaltierter weg

Die Lautstaerke des Publikums in der ifi-Uebung war auch mal wieder beachtlich. Zwar nur unter der Bank mit der Kamera aufgenommen, aber man hoerts ja.